Grünes Licht für Übernahme des Hochstift Worms

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Das Bundeskartellamt hat der Zusammenlegung der Krankenhäuser des Klinikums Worms und des Hochstift Worms zugestimmt. Damit wäre der Weg frei für den Erwerb des zur Agaplesion-Gruppe gehörenden Hochstift Krankenhauses durch das städtische Klinikum. 2012 hatte das Bundeskartellamt die Transaktion noch untersagt. „Die aktuellen Ermittlungen haben gezeigt, dass sich die Marktverhältnisse in Worms inzwischen deutlich verändert haben", sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.

Die Untersuchung der aktuellen Patientenzahlen hatte laut dem Amt gezeigt, dass die Patienten die Ausweichalternativen in der Umgebung tatsächlich nutzen. Das städtische Klinikum werde mit dem Erwerb nur einen geringen Zuwachs an Patientenzahlen erreichen und daher keine marktbeherrschende Stellung einnehmen können. „Eine erhebliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs infolge der Fusion ist nun nicht mehr zu erwarten", sagte Mundt.

Das in kommunaler Hand befindliche Klinikum Worms ist mit 555 Betten das größte Krankenhaus im südlich von Mainz gelegenen Versorgungsgebiet Rheinhessen-Nahe. Es ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit neun Planabteilungen, einem Medizinischem Versorgungszentrum und zusätzlichen Spezialzentren. Demgegenüber ist das Hochstift Krankenhaus mit 141 Betten eine Klinik der Grundversorgung mit zwei Haupt- und zwei Belegabteilungen und gehörte bisher über den Hessischen Diakonieverein zur Agaplesion-Gruppe.

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