Ringen um die Macht im MDK

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Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) bangt um seine Unabhängigkeit. Grund sei die im Referentenentwurf zum Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehene Öffnung des Verwaltungsrates für Leistungserbringer, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende des MDS Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, Volker Hansen, gestern auf dem MDK-Kongress 2014 in Berlin. Dafür gebe es keine inhaltliche Notwendigkeit, denn der Verwaltungsrat entscheide nur über Finanz- und Personalfragen, sagte Hansen in seiner Eröffnungsrede an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gerichtet. Wenn Vertreter der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen sowie der Pflegeberufe künftig ein Drittel der Mitglieder des Verwaltungsrates stellten, mache das den MDK zu einem abhängigen Gremium. Dem widersprach Gröhe. Der MDK stehe für die Krankenversicherung und nicht für die Kassen. Wenn Vertreter pflegebedürftiger Menschen ihre Erfahrungen in den Verwaltungsrat einbrächten, stärke gerade das dessen Unabhängigkeit.

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