BVMed fordert Stärkung von Diabetes-Technologien

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Der Fachbereich Diabetes des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) hat sich für eine forcierte Förderung von Diabetes-Technologien ausgesprochen. Anlass ist der morgige Welt-Diabetes-Tag. So könnten etwa klare Fristen bei der Bewertung der Technologien und die Aufnahme entsprechender Geräte in die Erstattungskataloge dazu beitragen, den Zielen des Nationalen Diabetesplans nachzukommen.

Zu einer qualitätsgerechten Patientenversorgung zählen laut dem Verband unter anderem eine umfassende Bereitstellung von medizinisch notwendigen Produkten durch qualifiziertes Fachpersonal. Ziel müsse es sein, „den Patienten die entsprechende Eigenkompetenz zu vermitteln und damit ihre Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern", heißt es in einer BVMed-Mitteilung.

Für die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach sind Prävention und Früherkennung eine wichtige Säule der Diabetes-Bekämpfung. Mit dem Präventionsgesetz solle unter anderem dafür gesorgt werden, „dass die Potenziale bei der Vorbeugung von Diabetes künftig besser ausgeschöpft werden." Ziel des Gesetzes sei es, „mit einem krankheitsübergreifenden Ansatz die lebensstilbedingten, chronischen Erkrankungen zu vermindern oder zumindest in ihrem Verlauf günstig zu beeinflussen", sagte Fischbach heute in Berlin.

Derzeit leiden laut Deutscher Diabetes Hilfe in der Bundesrepublik etwa 6 Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit. Weltweit sind es nach aktuellen Schätzungen fast 400 Millionen Betroffene.

 

Autor

 Johanna Kristen

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