Klinikärzte fordern weniger Wochenenddienste

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Der Marburger Bund (MB) fordert für die rund 55.000 Ärzte an den 600 kommunalen Krankenhäusern in Deutschland „eine spürbare Reduzierung der Bereitschaftsdienste am Wochenende", höhere Entgelte für Bereitschaftsdienste sowie eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um 5,4 Prozent. Die Ärztegewerkschaft werde in die am 18. Dezember startenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mit der Forderung nach maximal zwei Wochenenddiensten pro Monat gehen, kündigte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke am Mittwoch in Berlin an.

„Der finanzielle Spielraum für Tarifsteigerungen in entsprechender Höhe ist vorhanden", sagte Henke. „Das Hauptproblem der Krankenhäuser ist, dass die Länder bei den Investitionskosten versagen", erklärte der MB-Chef mit Blick auf die mangelnde Finanzierung von Investitionen durch die dafür zuständigen Bundesländer. Viele Kliniken müssten deshalb Investitionen aus den laufenden Erlösen finanzieren, die aber zur Deckung der Betriebskosten und insbesondere der Arbeitsentgelte vorgesehen seien. Das Problem der mangelnden Investitionsfinanzierung sei aber nicht mit Zurückhaltung bei Tarifverhandlungen zu lösen, sagte Henke.

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