Krankenhäuser weisen Tarifforderungen der Ärzte zurück

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Der tarifpolitische Dachverband der kommunalen Krankenhäuser (VKA) weist die Ärzte-Forderungen im Tarifstreit zurück. Wie der VKA gestern mitteilte, ergeben die Gehaltserwartungen der Ärzte für die Kliniken zusammengenommen eine Steigerung von 9 Prozent. Dazu gehören Forderungen nach 5,4 Prozent mehr Lohn und einem 34 prozentigen Vergütungsplus für Bereitschaftsdienste. „Das ist nicht darstellbar", sagte VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. Fast jedes zweite Krankenhaus schreibe rote Zahlen. „In einer solchen Situation können wir nicht für eine Berufsgruppe überdurchschnittliche Lohnerhöhungen vereinbaren."

Diese Rechnung geht laut der Ärztegewerkschaft Marburger Bund nicht auf. So machten die geforderten Steigerungen bei den Bereitschaftsdienstentgelten maximal 2 Prozent des Gesamtvolumens der MB-Forderungen aus. Der VKA stelle „unseriöse und völlig praxisferne Berechnungen an", da der Verband bei der Bewertung der geforderten Bereitschaftsdienstentgelte den Einfluss des Freizeitausgleiches außer Acht lasse. Die Gewerkschaft hatte unter anderem eine „eine spürbare Reduzierung der Bereitschaftsdienste am Wochenende" gefordert.

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