Merkel will Antibiotika und Ebola zu G-7-Schwerpunkten erheben

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Verhinderung von Antibiotikaresistenzen und die Bekämpfung der Ebola-Krise in den Fokus der deutschen G-7-Präsidentschaft zu Gesundheitsfragen gestellt. In dem Kabinettsbeschluss, der BibliomedManager vorliegt, ist von einem drohenden Wertverlust der vorhandenen Präparate die Rede. Merkel begrüße daher „ausdrücklich eine Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika vor allem bei der Nutztierhaltung",  sagte sie in einer Rede am Mittwoch im Bundestag. Es müsse überlegt werden, wie Ausbrüche von Infektionskrankheiten künftig schneller und besser bekämpft werden können. „Zur Verhinderung solcher Epidemien in der Zukunft können Impfungen einen entscheidenden Beitrag leisten." Das soll laut dem internen Beschluss mit frischen Geldern für den internationalen Impffonds der „Global Alliance for Vaccines and Immunization" geschehen.

Zur Eindämmung von Epidemien wie Ebola will die Kanzlerin internationale Strukturen schaffen, die ein besseres Krisenmanagement gewährleisten könnten. Dazu gehöre eine bessere Umsetzung der Gesundheitsregeln der Weltgesundheitsorganisation, ergänzte Merkel in ihrer Rede. In dem Kabinettsbeschluss heißt es, die Weltgemeinschaft müsse hierfür „zusammenrücken".

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