Gutachten: Routinedaten wichtig für Versorgungsqualität

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Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liefern wichtige Informationen für die Gesundheitsplanung und –berichterstattung und können zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten im Auftrag des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Trotz der seit langem bestehenden Zweifel an der Aussagekraft der zu Abrechnungszwecken von den gesetzlichen Kassen erhobenen Daten, besäßen diese einige wesentliche Vorteile.

So ließen sich Grundgesamtheit und Bevölkerungsbezug genau bestimmen, gebe es keine Selektion bezüglich der Datenerfassung und wegen der Vollständigkeit der dokumentierten Angaben beispielsweise keine Verzerrungen durch Erinnerungslücken. Zudem könne eine große Population über lange Zeiträume untersucht werden, als Kohorte oder auch im Querschnitt der Jahre.

Nachteilig sei hingegen, dass die Routinedaten nur die durch die GKV erstatteten Leistungen, nicht aber Individuelle Gesundheitsleistungen oder Selbst- und Krankenhausmedikationen dokumentierten. Zudem fehle es an klinischen Parametern, die eine Diagnosevalidierung oder die Ableitung des Schweregrades ermöglichten, und seien die dokumentierten sozioökonomischen Parameter nur eingeschränkt nutzbar. Dennoch erachten die Gutachter die Daten insgesamt, mit geeigneten Methoden analysiert, als nutzbar und wichtig.

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