NKG: 10.000 Stimmen nach Berlin

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Die Niedersächsischen Krankenhäuser haben der Bundesregierung 10.000 Unterschriften für eine faire Klinikfinanzierung überreicht. „Die Finanzsituation der niedersächsischen Krankenhäuser ist weiterhin bedrohlich ernst", sagte der Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) Helge Engelke gestern in Berlin. Eine Delegation der NKG überreichte die Liste im Bundesministerium für Gesundheit dem Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann. Die Unterschriften wurden im Rahmen einer Aktionswoche von den Mitarbeitern der Krankenhäuser gesammelt.

Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser deutet laut einer NKG-eigenen Umfrage darauf hin, dass erneut 2 von 3 Kliniken das Jahr mit einem Defizit abschließen werden. „Und auch für das Jahr 2015 bleiben die Prognosen düster", sagte Engelke. Die Forderungen der NKG: Ein fairer Landesbasisfallwert 2015, eine gesetzliche Anhebung des Landesbasisfallwertes auf den Bundesdurchschnitt und gerechte Finanzierungsbedingungen für alle Krankenhäuser.

Sollten nicht sehr schnell die Rahmenbedingungen für eine angemessene finanzielle Ausstattung geschaffen werden, müssen sich die Menschen laut NKG darauf einstellen, dass das stationäre Leistungsangebot in einigen Gegenden dünner wird oder ganz entfällt. Längere Wege und Wartezeiten seien die Folge. Die Politik werde dann erklären müssen, weshalb sie nicht rechtzeitig für die solide wirtschaftliche Ausstattung der stationären Patientenversorgung gesorgt habe, heißt es in der entsprechenden Mitteilung des Verbands. Schließlich sei das Problem schon lange bekannt. Landesweit werde deshalb aktuell über die Kampagne „2/Drittel –Niedersachsens Krankenhäusern droht das Aus" über die Finanzprobleme der Kliniken informiert.

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