Rostock weist Vorwurf der Kostenexplosion zurück

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Die Rostocker Universitätsmedizin hat den Vorwurf der Kostenexplosion beim geplanten Neubau der Zentralen Medizinischen Funktionen zurückgewiesen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das zunächst mit rund 95 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben nun insgesamt 143 Millionen Euro kostet. Die oppositionelle Linken-Fraktion bezeichnete dies laut Medienberichten als „Kostenexplosion" und kündigte ihren Widerstand gegen einen entsprechenden Haushaltsbeschluss an. Dass der aktuelle Stand jedoch höher liege als eine erste Grobkostenschätzung von vor 3 Jahren, sei „ganz normal", sagte der Kaufmännische Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, Harald Jeguschke, auf Anfrage von BibliomedManager. Dem aktuellen Stand sei ein mehrjähriger, mehrstufiger Planungsprozess vorausgegangen, im Laufe dessen die Kostenberechnung präzisiert werden konnte. „Von einer Kostensteigerung könnte man erst sprechen, wenn die jetzt fixierten Kosten überschritten würden."

Der Klinikmanager begrüßte die gestrige Entscheidung des Landtags, auch die zusätzlichen Kosten zu tragen. Damit soll ein interdisziplinärer Bereich für die Patientenaufnahme, Diagnostik und Therapie geschaffen werden. „Das Gebäude ist von zentraler Bedeutung", sagte Jeguschke. Der Hochschulstandort Rostock werde damit erheblich gestärkt. Der Baubeginn ist für Ende 2015 geplant.

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