Investitionsstau bei Rehakliniken

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Mit deutlichen Worten warnt Achim Schäfer, Vorsitzender der Fachgruppe Reha des Verbandes der Krankenhausdirektoren, vor einer Unterfinanzierung der Rehakliniken. „Viele Kliniken kämpfen heute um die Erhaltung ihrer Substanz", berichtete Schäfer am Dienstag auf einer Tagung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) in Berlin. An vielen Stellen wären Investitionen nötig, die jedoch nicht finanziert werden könnten, zumal das Reha-Budget der Deutschen Rentenversicherung ab 2018 wieder sinken werde. „Wenn das so bleibt, steht spätestens dann unsere Infrastruktur auf dem Spiel."

Der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (Degemed), Christof Lawall, sagte auf der Tagung: „Die Reha-Träger fordern zu Recht hohe Strukturstandards. Die müssen aber auch finanziert werden. Stattdessen verlagern Krankenkassen immer mehr sachfremde Kosten auf die Reha-Kliniken, etwa für Fahrdienste und Krankentransporte. Das muss aufhören."

Wenig Hoffnung auf eine Ausweitung des Reha-Budgets machte den Klinikbetreibern Bernd Beyrle, Leiter des Fachbereichs Stationäre Versorgung bei der Techniker Krankenkasse: „Der Strukturwandel in der Reha-Landschaft hat erst begonnen."

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