Trotz Klinikhilfen schlechtes Jahr erwartet

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Die Niedersächsischen Kliniken haben Bilanz gezogen: 2014 schlossen erneut zwei Drittel der Krankenhäuser das Jahr mit einem Defizit ab. Das geht aus den Ergebnissen der Klinikumfrage der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) hervor. „Dieser kritische Befund ist gerade deshalb besonders besorgniserregend, da eigentlich mit dem sogenannten 'Hilfspaket' der Bundesregierung in den Jahren 2013 und 2014 die Situation der Krankenhäuser verbessert werden sollte", sagte der NKG-Vorsitzende Gerhard Tepe.

Auch für das Jahr 2015 bleiben die Prognosen laut dem Verband düster. Trotz eines moderaten Anstiegs des Landesbasisfallwertes um 2,3 Prozent liege die Vergütung stationärer Krankenausleistungen um rund 40 Euro unter dem Bundesdurchschnitt. Zusammengerechnet für 2015 ergibt dies laut NKG eine Lücke von 71 Millionen Euro verglichen mit der Klinikfinanzierung im Rest der Republik.

Die Plakate der sogenannten „2/Drittel-Kampagne" der NKG blieben erst einmal hängen, sagte NKG-Chef Tepe. Er fordert „einen fairen Landesbasisfallwert 2015, eine gesetzliche Anhebung des Landesbasisfallwerts auf den Bundesdurchschnitt" sowie „gerechte Finanzierungsbedingungen für alle Krankenhäuser". Ohne diese Schritte drohe eine erhebliche Ausdünnung der stationären Angebote in dem Land.

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