Heimkontrollen: Bayern erhöht „Druck auf schwarze Schafe"

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Das Land Bayern will die Heimkontrollen im Freistaat verstärken und so etwa die nächtliche Betreuung verbessern. Eine entsprechende Verordnung habe das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium erlassen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Danach könnten auffällige Pflegeeinrichtungen ab sofort häufiger als bisher kontrolliert werden. „Das Prüf-Personal kann jetzt zielgenauer eingesetzt werden. Damit wird der Druck auf schwarze Schafe unter den Einrichtungen erhöht", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Spätestens ab Mitte des Jahres soll sich laut der Ministerin mindestens eine Pflegekraft um 30 bis maximal 40 Bewohner während der Nachtwache kümmern. Bisher war in mehr als 50 Prozent der bayerischen Heime dem Ministerium zufolge nur eine Pflegekraft für mehr als 40 Pflegebedürftige verantwortlich. Basis für die Kontrollen der Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) ist das Pflege- und Wohnqualitätsgesetzt (PfleWoqG).

Autor

 Johanna Kristen

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