VKD wirft Regierung Versagen bei Investitionsfinanzierung vor

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Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) hat die Politik für ihr derzeitiges Klinikfinanzierungssystem stark kritisiert. Die Regierungskoalition bejubele die schwarze Null im Bundeshaushalt, vergesse aber, das diese auch ein Resultat der erheblichen Mittelkürzungen für die Gesundheitsversorgung sei, sagte VKD-Präsident Josef Düllings gestern in Berlin. Etwa jedes zweite Haus schrieb 2014 rote Zahlen. „Dabei wird hier gespart, dass es quietscht", so Düllings weiter. Den Knackpunkt sieht der Verbandschef vor allem in der „ungenügenden Investitionsfinanzierung durch die Länder". Sie machten weiter wie zuvor und der Bund halte sich heraus. „Das ist absolut enttäuschend", sagte Düllings.

Zwar habe der VKD zusammen mit dem Verband der leitenden Krankenhausärzte (VLK) im vergangenen Jahr klar gemacht, was die neue Krankenhausreform zur Zukunftssicherung der Kliniken unbedingt beinhalten müsse. Leider habe die Sicht der Praktiker aber „nur an wenigen Stellen Eingang in das Eckpunktepapier gefunden", so Düllings. Dabei sei eine flächendeckende Versorgung Teil der Daseinsversorgung des Staates: „Wie kann man den Krankenhäusern beste Qualität abverlangen und selbst bei der Qualität der Investitionsfinanzierung so eklatant versagen?" Es müsse ein „Ruck durch die Politik gehen", fordert der VKD-Präsident.

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