Reformdruck in Stuttgart wächst

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Stuttgarts Bürgermeister Werner Wölfle hat von der Leitung des städtischen Klinikums verlangt, Vorschläge für eine wirtschaftliche Sanierung zu erarbeiten. Das berichtete die „Stuttgarter Zeitung" am Sonntag in ihrer Online-Ausgabe. Demnach lag das Defizit des Krankenhauses vergangenes Jahr bei 17 Millionen Euro, deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 10 Millionen Euro. „Wenn wir nichts tun, läuft das aus dem Ruder", wird Wölfle zitiert.

Ein Problem scheint die Mengenentwicklung bei den Behandlungen zu sein. So sollten nach dem Wirtschaftsplan 2014 etwa steigende Fallzahlen die Klinik aus dem Minus führen, schreibt das Blatt weiter. Tatsächlich seien die Zahlen aber stagniert. Zudem traten geplante Effizienzsteigerungen zum Beispiel aus der Zusammenlegung einzelner Kliniken nicht wie erwartet ein. Werner Wölfle bekräftigte gegenüber der Zeitung die Unterstützung der Stadt für den Maximalversorger, die aber „mit einem für den Steuerzahler vertretbaren Aufwand geschehen" müsse.

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