Guter Wille zu IT-Investitionen reicht nicht

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Das geplante eHealth-Gesetz geht dem Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) nicht weit genug. Denn die IT-Projektentwicklung der Krankenhäuser werde massiv durch die „absolut ungenügenden" Investitionsfinanzierungen durch die Länder behindert, sagte VKD-Chef Josef Düllings diese Woche in Berlin. Wenn dieses Problem nicht gelöst werde, bliebe die digitale Agenda der Bundesregierung ein „Papiertiger". „Ohne ausreichend Investitionen keine Digitalisierung", so Düllings weiter.

Von der Politik erwartet der Verband, nicht nur die in der Tat notwendigen Gesetze zu formulieren, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie umgesetzt werden können. „Wir müssen nicht motiviert werden, wir wollen die Digitalisierung", sagte der VKD-Chef. „Der gute Wille allein wird aber bei diesem wichtigen Zukunftsvorhaben nicht genügen." So sei es fraglich, ob etwa die Anschubfinanzierung für den elektronischen Entlassbrief wirklich eine ausreichende Reaktion auf dieses Problem ist.

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