Mannheim: Ermittlungen gegen Mitarbeiter gestartet

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Aufgrund des Anfangsverdachts wegen Verstoßes gegen das Medizinproduktegesetz wird gegen 6 Mitarbeiter der Mannheimer Universitätsmedizin ermittelt. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Andreas Grossmann in einem Bericht des „Schwäbischen Tagesblatts". Es ginge dabei um Mitarbeiter aus der Logistik und der Wartung und Reinigung medizinischer Geräte.

Zuletzt hatte das Klinikum in Reaktion auf die Vorwürfe mangelnder Hygiene die Zahl der Operationen deutlich zurückgefahren. Zwischenzeitlich berief der Aufsichtsrat zwei neue Geschäftsführer, die die Nachfolge von Alfred Dänzer als Chef des Uniklinikums antraten. Sein Abgang markierte den Schlusspunkt einer Reihe von Negativmeldungen. So hatte der Spiegel im September letzten Jahres im Zusammenhang mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen drei Chefärzte des Klinikums wegen Untreue und Betrugs auch das Management des Klinikums kritisiert und ihm Misswirtschaft vorgeworfen. Größere Kreise zog die Berichterstattung über die offenbar fehlerhafte Aufbereitung von OP-Instrumenten. Die entsprechenden Geräte wurden außer Betrieb genommen und die Zahl der Operationen eingeschränkt.

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