Helios einigt sich mit Ärzten und streitet weiter mit Verdi

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Der Klinikkonzern Helios hat sich mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) auf einen Tarifabschluss für die 4.300 Ärzte in seinen 35 Akutkliniken geeinigt, wie Helios am Freitag mitteilte. Zugleich ist die zweite Runde der Tarifverhandlungen mit Verdi für das Pflegepersonal am Donnerstag ohne Ergebnis zu Ende gegangen, wie die Gewerkschaft mitteilte. „Das Lohnangebot des Arbeitgebers ist völlig unzureichend", kritisierte Verdi-Verhandlungsführerin Sylvia Bühler die Helios-Vertreter.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde für die rund 23.000 Beschäftigten in den 36 Kliniken, die unter den Konzerntarifvertrag fallen, zur Entlastung der Beschäftigten zusätzliche freie Tage für belastende Schichtarbeit sowie eine Mindestbesetzung im Nachtdienst und an Wochenenden. Außerdem fordert Verdi unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt, eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro sowie eine verbindliche Regelung, nach der zehn Prozent der Praxiszeit in der Klinik für eine geregelte Ausbildung zur Verfügung stehen. Die dritte Runde der Verhandlungen findet am 24. März 2015 abermals in Berlin statt.

Die Lohnsteigerungen bei den Ärzten betragen laut Helios rückwirkend zum 01. Januar 2015 2,3 Prozent. Außerdem werde 2016 eine weitere Erhöhung von 2,6 Prozent folgen. Zudem habe man sich mit dem MB auf 30 Tage Erholungsurlaub für die Ärzte sowie auf Steigerungen der Stundenentgelte für Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienste sowie Sonntags-, Vorfeiertags- und Feiertagsarbeit geeinigt.

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