BVMed will Aufnahme der Teleradiologie ins E-Health-Gesetz

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Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat sich in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des E-Health-Gesetzes für die Aufnahme der Telekardiologie ausgesprochen. Dabei gehe es um die telemedizinische Nachsorge von Schrittmacherpatienten, erklärte der BVMed in einer Pressemitteilung. In zahlreichen Studien sei nachgewiesen worden, dass die Telekardiologie die Mortalität senke, die Lebensqualität der Patienten steigere und helfe, Kosten zu sparen.

Konkret schlägt der BVMed eine Ergänzung in § 87 Absatz 2a SGB V vor, um eine Anpassung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) für ärztliche Leistungen sowie die Erstattung der dafür notwendigen Infrastruktur und Sachkosten sicherzustellen. Die telekardiologischen Leistungen sollten nach Inkrafttreten der Regelung für einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzlich zur morbiditätsbedingten Gesamtvergütung refinanziert werden.

Bisher sieht der Gesetzesvorschlag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lediglich vor, die telemedizinische Befundung von Röntgenaufnahmen zu honorieren. Dazu will Gröhe den Krankenkassen und den Leistungserbringern eine Frist bis September 2017 setzen. Gibt es bis dahin keine EBM-Regelung, sollen die Verwaltungsbudgets von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) gekürzt werden.

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