Rheinland-Pfalz investiert 63 Millionen in Kliniken

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63 Millionen Euro erhalten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr für bauliche Investitionen, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Vorstellung des Krankenhaus-Investitionsprogramms 2015 diese Woche in Mainz laut Pressemitteilung versprach. Mit diesem Betrag stelle das Land 2015 Fördermittel für die Krankenhäuser in gleicher Höhe wie im vergangenen Jahr bereit. Zusätzlich würden für die Krankenhäuser auch in diesem Jahr 51,2 Millionen Euro im Wege der Pauschalförderung bereitgestellt.

Beträge in Höhe von drei und zwei Millionen Euro seien für die Bettentrakte des fusionierten Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein an den beiden Standorten in Koblenz vorgesehen. Die Erweiterung des Bettenhauses am Krankenhaus in Bad Bergzabern und die Modernisierung des Bettentraktes am Vincentius-Krankenhaus Speyer sollen mit jeweils zwei Millionen Euro gefördert werden. Weitere Mittel würden insbesondere für die Pflegebereiche im Evangelischen Krankenhaus Bad Dürkheim, im Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach, im DRK-Schmerz-Zentrum Mainz und im Evangelischen und Johanniter-Krankenhaus in Selters bereitgestellt.

Darüberhinaus sollen laut Ministerium insgesamt acht Krankenhäuser Fördermittel für OP-Abteilungen erhalten. Jeweils drei Millionen Euro seien für das DRK-Krankenhaus Neuwied und die Krankenhäuser in Birkenfeld und Bitburg eingeplant. Zwei Millionen Euro stünden jeweils für die OP-Abteilung des Brüderkrankenhauses Trier, das Vinzentius Krankenhaus Landau und das Herz-Jesu Krankenhaus Dernbach bereit. Weitere Mittel seien für den OP-Bereich des Krankenhauses in Dierdorf und des Brüderkrankenhauses in Koblenz vorgesehen.

Rund zehn Millionen Euro stelle das Land für die psychiatrische Einrichtungen bereit. Die höchsten Beträge flössen in die Verlagerung der Erwachsenenpsychiatrie von Wittlich nach Bernkastel und in die Erweiterung der psychiatrischen Klinik in Kaiserslautern. Weiterhin in den Neubau der Klinik für Gerontopsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Pfalzklinikum in Klingenmünster und in die Erweiterung der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. Das tagesklinische Angebot solle vor allem in Grünstadt, Speyer und Worms verbessert werden.

Größere Förderbeträge werde es darüber hinaus für Intensivstationen (Krankenhaus Maria Hilf in Daun; Franziskus-Krankenhaus Linz), Generalsanierungen (Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern und Hetzelstift in Neustadt) und die Zusammenführung und Umstrukturierung von Krankenhäusern geben. Das Ministerium nennt hier die Zusammenführung des Diakonie-Krankenhauses und des Stiftungskrankenhauses in Speyer, die Fusion des Kemperhofes und des Evangelischen Stift in Koblenz sowie die Zusammenführung der beiden Krankenhäuser in Meisenheim an einem Standort. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler wies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Fusionen hin. „Ich bin überzeugt, dass Zusammenschlüsse von Krankenhäusern in vielen Fällen genau der richtige Weg sind, um sie zukunftsfähig aufzustellen und dadurch, vor allem im ländlichen Raum, eine nachhaltige medizinische Versorgung zu gewährleisten", so die Ministerin.

 

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