München will Bettenzahl deutlich reduzieren

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Der Sanierungsplan für die Städtischen Kliniken in München steht: Die Bettenzahl soll um ein Viertel auf 2.500 gesenkt werden, wie die Geschäftsführung am Mittwoch mitteilte. Das betreffe insbesondere die Standorte Schwabing und Harlaching, die eine Mehrzahl ihrer Bettenkapazität einbüßen sollen. Das Sparpotenzial soll laut Aussagen des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Axel Fischer, in einem Bericht des „Münchner Merkur" rund 20 Millionen Euro betragen.

Die neuen Zahlen stellen eine Anpassung des ursprünglichen Sanierungskonzepts dar, den die Klinikleitung vergangenes Jahr dem Münchner Stadtrat vorstellte. Die Änderungen des „Medizinkonzepts" umfassen unter anderem den Ausbau des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin in Schwabing und Harlaching um eine operative Gynäkologie sowie den Umzug der Dermatologie nach Schwabing bis 2022.

Der Aufsichtsrat habe auch über die Zukunft des Blutspendedienstes München (BSD) beraten. Da für einen notwendig gewordenen Umzug des BSD bis Mitte 2016 Investitionen in Millionenhöhe anstünden und hier in den vergangenen Jahren Defizite verzeichnet wurden, habe die Geschäftsführung einen Verkaufsprüfungsprozess eingeleitet. Das Klinikum strebe für die rund 100 BSD-Mitarbeiter in den Verkaufsgesprächen eine „umfassende Beschäftigungsgarantie" an, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

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