Frankfurter Fusionsvertrag steht

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Die Stadt Frankfurt am Main und der angrenzende Main-Taunus-Kreis haben sich auf ein Vertragswerk für einen gemeinsamen Klinikverbund geeinigt. Nach knapp einjährigen Verhandlungen haben die politischen Vertreter beider Kommunen gestern die wesentlichen Inhalte der geplanten „Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH" vorgestellt. Vorgesehen ist ein gemeinnütziger Verbund, der durch finanzielle Vorleistungen von Stadt und Kreis „von den Risiken der Vergangenheit freigestellt" würde, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Beide Gesellschafter bringen demnach ihre Grundstücke und Immobilien, ihre Krankenhausbetriebe mit den Tochtergesellschaften ein. Die drei Standorte in Höchst, Bad Soden und Hofheim seien gesichert. Auch das medizinische Angebot bleibe bestehen, vorhandene Schwerpunkte würden aber weiterentwickelt.

„Unsere Kliniken in der bisherigen Struktur sind trotz kompetenter Geschäftsführungen Sanierungsfälle", sagte Landrat Michael Cyriax. „Der regionale Wettbewerb der Krankenhäuser und die Kostendämpfung im Gesundheitswesen zwingen uns zum Handeln, wenn wir sie als kommunale, wohnortnahe Krankenhäuser sichern wollen." Die Maßgabe für die künftigen gemeinsamen Unternehmen müsse sein, die Kliniken „ebenso patientenorientiert wie wirtschaftlich solide" auszurichten. Vor dem Beschluss durch die politischen Gremien müssen nun noch die Finanzbehörden und die Kommunalaufsicht zustimmen. Danach könnte einer der größten kommunalen Klinikverbünde in Hessen entstehen.

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