Klinikum Bayreuth widerlegt Vorwürfe

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Die Beatmungskommission am Klinikum Bayreuth ist zu einem eindeutigen Ergebnis gelangt. Die Vorwürfe, Patienten seien zur Abrechnung ertragreicherer Behandlungsvergütungen auf Intensivstationen länger beatmet worden als medizinisch erforderlich, sind demnach unzutreffend. Auf Basis unter anderem eines statistischen Vergleichs zur Beatmungsdauer mit anderen deutschen Datensätzen hätte die in der Medienberichterstattung erwähnte Verdoppelung der Beatmungsstunden nicht nachgewiesen werden können. Weiterhin sei bei der Untersuchung auch keine systematische oder statistisch signifikante Häufung von Beatmungen gefunden worden, die direkt nach den entgeltrelevanten Grenzen von 96, 250, 500, 1000 und 1.800 Stunden beendet wurden. Wie das Klinikum gestern mitteilte, erhält der Chefarzt der Klinik für Pneumologie Claus Steppert damit die Leitung der Intensivstation zurück.

Dennoch hat die Beatmungskommission einen durchschnittlichen Anstieg der Beatmungsdauern festgestellt, die laut der Mitteilung auch auf „bauliche Maßnahmen" zurück zu führen seien, die diese Entwicklung begünstigten. In Reaktion hat die Expertengruppe eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die bereits in den Dienstablauf der Intensivstationen eingeflossen sei.

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