Conhit: Browserbasierte Apps im Trend

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Immer mehr Anbieter von Krankenhausinformationssystemen setzen auf Internet Explorer, Firefox und Chrome als Eingangstür für ihre Anwendungen. Das ist einer der Trends der diesjährigen Health-IT-Messe „Connecting Healthcare" (Conhit), die heute in Berlin ihre Pforten eröffnete. Mit den Browseroberflächen sollen die Gesundheits-Apps von jedem Computersystem aus gleichwertig verwendbar sein, egal ob stationäre Windowsrechner, Tablets oder Mobiltelefone. Am Arbeitsplatz des Nutzers, etwa Ärzte oder Pflegekräfte, werden die Daten und Bilder nur noch angezeigt. Verarbeitet und gespeichert wird mit browserbasierten Systemen hingegen fast immer zentral in der Cloud.

In seiner Eröffnungsrede warnte Social Media-Experte und selbsternannter „Digital Native" Sascha Lobo (Foto), die Patientenreaktion auf die neue digitale Gesundheitswelt einfach vorrausagen zu können. „Impfgegner sind eben nicht die Ungebildeten", so Lobo, sondern alle Menschen mit Zugang zu schier unendlichen Informationsquellen im Internet. „Es besteht beim Patienten ein sehr hoher Bedarf nach verlässlichen Informationsquellen."

Die Conhit verzeichnet 2015 erneut mehr Austeller als im Vorjahr: Um 8 Prozent auf 388 Teilnehmer an der Industrieausstellung ist ihre Zahl gestiegen. Für das überdurchschnittliche Wachstum zeichneten vor allem Anbieter mobiler Anwendungen sowie internationale Aussteller, sagte Conhit-Organisator Jens Heithecker zur Eingangspressekonferenz. 14 Länder seien dieses Jahr auf der Messe vertreten.

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