Mehr Aufgaben für Reha-Kliniken

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Reha-Kliniken könnten in Mecklenburg-Vorpommern in die allgemeinmedizinische Versorgung mit einbezogen werden. Das sagte die Gesundheitsministerin des Landes, Birgit Hesse, vergangene Woche auf dem Reha-Tag der Krankenhausgesellschaft (KGMV) in Rostock. „Viele Reha-Kliniken befinden sich in ländlichen Regionen, wo es mancherorts schwierig geworden ist, die medizinische Versorgung durch niedergelassene Ärzte sicherzustellen." Die Ministerin habe solche Modelle bereits gegenüber den zuständigen Planungsgremien angeregt.

In dem nordöstlichen Bundesland ist eine rege Debatte um die künftige Kliniklandschaft in Gang. Vergangene Woche demonstrierten Bürger für den Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast, das zur Uniklinik Greifswald gehört. Dieser und andere mittelgroße Standorte erkor auch eine im Januar veröffentlichte Studie zur Kliniklandschaft in dem Land als Ziel möglicher Schließungen aus. Eine Enquete-Kommission des Landtags hatte sie in Auftrag gegeben und sich damit scharfe Kritik eingefangen.

„Die Analyse ist unvollständig und negiert die gesetzlichen Regelungen und die Zuständigkeit der Krankenhausplanungsbeteiligten", sagte KGMV-Geschäftsführer Wolfgang Gagzow. Die Studie sei „Lichtjahre von konkreten und realistischen Vorschlägen entfernt". Die Autoren hatten unter anderem empfohlen, die Zahl der regionalen Krankenhäuser auf 10 bis 14 zu beschränken und nur rund 20 bis 30 kleine Kliniken oder Gemeinde-Gesundheitszentren (GGZ) bestehen zu lassen. Die Finanzierung dieser Pläne ist bislang noch offen.

 

 

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