Charité drohen Millionenkosten durch Streik

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Im Ringen um einen neuen Tarifvertrag für die Pflegekräfte steht der Berliner Charité womöglich ein unbefristeter Streik bevor. Dann kämen auf Deutschlands größtes Uniklinikum Kosten in Millionenhöhe zu, erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl Max Einhäupl heute gegenüber der Berliner Morgenpost. Er rechne mit einer halben Million Euro pro Tag. Während Einkünfte aus wichtigen Funktionsbereichen wegbrächen, seien Betriebs- und Personalkosten weiter zu zahlen. Einhäupl kritisierte zudem, dass ein bundespolitisches Problem auf dem Rücken der Patienten an der Charité ausgetragen werden solle.

Die Gewerkschaft Verdi unterstützt die Forderungen der Pflegekräfte nach mehr Personal und hatte bereits vergangenen Mittwoch zu einer Urabstimmung aufgerufen. Verdi fordert mehr Pflegepersonal und Quoten, die regeln sollen, um wie viele Patienten sich ein Pfleger kümmern muss. Nur so könne eine bessere Versorgung und geringere Belastung für die Pflegekräfte erreicht werden. Das Verhältnis von Pflegern und Patienten auf Intensivstationen soll maximal 1:2, auf Normalstationen 1:5 betragen. In Wirklichkeit liege es je nach Station bei etwa 1:12, so Verdi.

 

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