DPR: Bundesregierung muss Tragweite der Personalsituation erkennen

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Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat die Bundesregierung aufgefordert, Regelungen zu schaffen, um Personal in den Krankenhäusern aufzubauen. Bereits heute arbeiteten die Mitarbeiter in der Pflege an der Belastungsgrenze. Das gefährde auch die Patientensicherheit, sagte DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus am Freitag in Berlin.

Dem Pflegerat zufolge könnte die angespannte Situation aber verbessert werden, wenn ab 2015 die Verwendung der in den DRG kalkulatorisch enthaltenden Kosten für den Pflegeaufwand zum Beispiel bei Budgetverhandlungen durch die Kliniken stellenwirksam nachgewiesen werden müssten.

Darüber hinaus forderte der DPR-Chef, dass die Kostenträger die Refinanzierung nachhaltig sicherstellen: „Die Tariferhöhungen sind vollumfänglich zu berücksichtigen." Als Sofortmaßnahme schlägt der DPR eigenen Angaben zufolge die Bereitstellung eines Budgets für die nächsten vier Jahre von jährlich 2,5 Milliarden Euro vor. Außerdem müsse gleichzeitig „unter Beteiligung des Deutschen Pflegerats umgehend ein analytisches Instrument zur Personalbemessung entwickelt werden", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Autor

 Johanna Kristen

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