Mannheim wehrt sich gegen erneute Spiegel-Vorwürfe

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Das Universitätsklinikum Mannheim (UMM) hat heute einen Bericht des Nachrichtenportals „Spiegel Online" zurückgewiesen, wonach es erneut erhebliche hygienische Mängel in dem Haus gegeben habe. Entgegen dem Bericht seien weder Haare noch Flusen bei einer Kontrolle der OP-Siebe gefunden worden, teilte das UMM in einer Stellungnahme mit. In den Artikel war zudem von einer erneuten Schließung der Mannheimer OPs durch das Regierungspräsidium Karlsruhe die Rede. Diese Darstellung sei jedoch irreführend, heißt es in der Stellungnahme des UMM.

Das Klinikum habe das Operationsprogramm aus eigenen Stücken und „vorsorglich" zurückgefahren. Im Laufe einer Begehung des Krankenhauses durch das Regierungspräsidium seien „wichtige Hinweise zu den Arbeitsabläufen in der Zentralsterilisation" gegeben worden. Daraufhin habe das interne Qualitätsmanagement bereits nach den neuen Richtlinien sterilisierte OP-Siebe zurückgerufen und erneut aufbereitet, da eine schriftliche Freigabe aus dem Aufbereitungsprozess gefehlt habe. Hierdurch sei es zu einem kurzfristen Engpass gekommen. „Zu keinem Zeitpunkt hat es eine Gefährdung von Patienten gegeben – wie das der Artikel versucht zu implizieren", heißt es in der Stellungnahme weiter.

 

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