Kliniken in Sachsen-Anhalt wütend über Reformpläne der Bundesregierung

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Die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt (KGSAN) hat sich mit einem dringenden Appell an Kanzleramtsminister Peter Altmaier gewandt, die beabsichtigte Krankenhausreform 2015 so nicht zu beschließen. In einem Brief an das Bundeskanzleramt mahnte die Landesvertretung der sächsisch-anhaltinischen Kliniken Ende vergangener Woche Änderungen am Referentenentwurf an und forderte von Altmaier, auf grundsätzliche Veränderungen im vorliegenden Entwurf eines Krankenhaus-Strukturgesetzes hinzuwirken.


In den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts hätten die Pläne der Bundesregierung großen Unmut und eine Welle von Kritik und Empörung ausgelöst. Denn mit der Finanzierung des Personalbedarfs, der Finanzierung der Notfallambulanzen und der Bereitstellung von Investitionsmitteln blieben drei wesentliche Problembereiche des Krankenhauswesens ungelöst. Vielmehr würde durch überzogene Bürokratie und Kontrollen die medizinische Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser weiter geschwächt. Auch fehle es an Ansätzen zur Bewältigung der großen Herausforderungen des demographischen Wandels und des medizinischen Fortschritts.

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