Neuer Klinikverbund an hessisch-bayerischer Grenze

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An der Grenze zwischen Hessen und Bayern soll ein neuer kommunaler Klinikverbund entstehen. Eine gemeinsame Kooperationsgesellschaft, deren Gründung den Hanauer Magistrat nun passierte, soll den Weg dahin bereiten. Wie Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky gestern bekannt gab, verbinde die künftigen Partner die Überzeugung, „dass kommunale Kliniken auch künftig unter schwierigen Bedingungen in der Konkurrenz gegen private ihren Platz im deutschen Gesundheitswesen haben sollen." Schon 2013 gab es eine gegenseitige Absichtserklärung, auf die ein medizinisches Regionalkonzept folgte. Die Zustimmung des Bundeskartellamts steht noch aus.

Mit dem Magistratsbeschluss gibt es nun eine Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung, die am 22. Juni darüber abstimmen werde. In dem medizinischen Konzept der drei kommunalen Kliniken seien auch Bevölkerungsprognosen, Marktanteile und künftige Investitionen berücksichtigt. Mit der Kooperationsgesellschaft sollen die Führungskräfte verstärkt eingebunden werden. Anstelle eines Aufsichtsrats werde es einen Beirat geben, der aus Aufsichtsratsmitgliedern des Klinikums Hanau besteht und aus Mitgliedern der Verbandsversammlung des Krankenhaus-Zweckverbands Aschaffenburg-Alzenau.

Die Kooperationsgesellschaft zur Koordinierung der drei Kliniken ist auf maximal drei Jahre gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Alzenau. Ihren Arbeitsauftrag bestreiten wenige, bereits in den Kliniken wirkende Beschäftigte. Sie ist beratend tätig und erbringt keine medizinischen Leistungen.

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