Trendwende beim Mengenwachstum

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Beim Wachstum der Leistungsmenge in den Kliniken zeichnet sich eine Trendwende ab. Die Zahl der Krankenhausfälle ist im Jahr 2013 nur noch um 0,9 Prozent gestiegen und das gesamte Leistungsvolumen (Casemixvolumen) nahezu unverändert geblieben. Dies geht aus dem aktuellen Krankenhaus Rating Report des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hervor, der am Donnerstagmorgen auf dem Hauptstadtkongress in Berlin präsentiert wurde. Dem Report zufolge hat sich die Insolvenzwahrscheinlichkeit deutscher Krankenhäuser im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. 16 Prozent der Häuser befänden sich demnach im „roten Bereich" erhöhter Insolvenzgefahr. Zugleich habe sich die Ertragslage jedoch leicht verbessert, die durchschnittliche Umsatzrendite sei von 0,7 auf 1,4 Prozent gestiegen.

Zunehmend kristallisiert sich heraus, dass die Defizitprobleme der Kliniken ein westdeutsches Problem sind und vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Trägern auftreten. „Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und im Nordwesten war die Lage vieler öffentlich-rechtlicher Häuser kritisch", teilte Studienautor Boris Augurzky mit. Um das deutsche Krankenhauswesen fit für den demografischen Wandel zu machen, müsse es effizienter werden. Die Autoren um Augurzky schlagen unter anderem eine „Bad Bank" für Kliniken vor. Dazu solle ein 2,7 Milliarden Euro schwerer Fonds aufgelegt werden. Insgesamt haben die Experten nach eigenen Angaben rund 100 der von ihnen untersuchten 1.000 Krankenhäuser identifiziert, die geschlossen werden könnten. Hochgerechnet auf alle Kliniken ergäbe sich die Zahl 200. Mehr Details zu dem Vorschlag lesen Sie in der Juli-Ausgabe des Fachmagazins „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus".

 

 

 

 

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