Gesundheitsministerkonferenz für mehr Anstrengungen in der Telematik

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Auf ihrer diesjährigen Konferenz haben die Gesundheitsminister der Länder den flächendeckenden Ausbau der Telematik als Schwerpunkt diskutiert. Ihnen sei wichtig, die Chancen und Potenziale der Telemedizin noch besser im Sinne der Patienten zu nutzen, sagte Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) 2015, in einem Video.

Sie forderte den weiteren Ausbau flächendeckender Strukturen, die helfen, Ärzte und Fachpflege zu entlasten. Es müsse gelingen, dass Krankheitsverläufe besser begleitet und therapiert werden können. Die Telematik biete die große Chance, die medizinische Versorgung zu ergänzen. Dabei gehe es nicht um einen Ersatz für das Fachpersonal. Zum weiteren Ausbau einer patientenorientierten Telemedizin solle eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe beauftragt werden, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Gesundheitsminister der Länder sprachen sich außerdem für eine Erweiterung der Hospizversorgung und der Schmerztherapie aus. Zudem wollen sie bessere Bedingungen für den Pflegeberuf schaffen, um Fachkräfte für das Gesundheitswesen zu sichern. Ein weiteres großes Thema sei die Hygiene als zentraler Aspekt der Krankenhausversorgung. Deshalb machen sich die Gesundheitsminister für ein Screeningverfahren von Risikogruppen in Kliniken stark.

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