Streik an Charité wird ausgesetzt

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Die Berliner Charité und die Gewerkschaft Verdi haben sich am Mittwoch auf ein gemeinsames Eckpunktepapier geeinigt, das Basis für einen künftigen Tarifvertrag sein soll. Damit wird der seit zehn Tagen andauernde Streik am Uni-Klinikum ausgesetzt. Ab Freitag soll der Normalbetrieb wieder laufen, wie die Klinik in einer Mitteilung von Mittwoch bekannt gab.

Das Papier sieht unter anderem mehr Pflegepersonal in allen Klinikbereichen vor. Konkrete Zahlen wurden jedoch noch nicht genannt. Verdi hatte 600 zusätzliche Pfleger gefordert, was die Klinikleitung stets als nicht finanzierbar zurückgewiesen hatte.

Der Vorstandsvorsitzende der Charité, Karl Max Einhäupl, sagte, mit dem gemeinsamen Papier habe man ein Ergebnis erzielt, das für beide Seiten schwierig sei. Es sei nicht klar, wie das Klinikum die Personalmaßnahmen finanzieren könne.

Beide Parteien betonen, dass politische Maßnahmen zur Verbesserung der Personalausstattung auch weiterhin notwendig seien.

Autor

 Nadine Millich

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