Ärzte fordern bessere Vergütung von Reha-Leistungen

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Orthopäden und Unfallchirurgen fordern verbindliche Kriterien zur Festlegung der Reha-Fähigkeit frisch operierter Patienten. „Wir brauchen einen Index, der den Zustand der Patienten erfasst und der an einen bestimmten Reha-Satz gekoppelt ist, analog dem neurologischen Phasenmodell", sagte der Chefarzt der Rehaeinrichtung Theresienklinik Bad Krozingen, Hans-Jürgen Hesselschwerdt.

In einer Pressemitteilung von Mittwoch kommentiert der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, Akut-Kliniken entließen Patienten immer häufiger vorzeitig in die Rehabilitation. Ursächlich dafür seien die „falschen Anreize der Fallpauschalen", nach denen Klinikleistungen vergütet werden.

Laut Hesselschwerdt, einer der Kongresspräsidenten, benötige etwa jeder vierte Patient „ein umfangreiches medizinisches Monitoring in engem Austausch mit dem Operateur. Vereinzelt sind auch Rückverlegungen bei Komplikationen notwendig." Zwar seien die Reha-Kliniken auf diesen erhöhten medizinischen und pflegerischen Aufwand eingestellt, „er wird jedoch nicht in den Reha-Sätzen abgebildet", so Hesselschwerdt.

Die Rahmenbedingungen für Reha-Leistungen bedürften daher dringend einer Neuordnung.

 

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