Klinikschließungen in Mecklenburg-Vorpommern befürchtet

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Kommunal- und Landespolitiker zwischen Wakenitz und Oder haben mit großer Sorge auf eine Studie der Vendus Tochter HGC GesundheitsConsult GmbH reagiert, die Zukunftsszenarien für das Pflege- und Gesundheitssystem in Mecklenburg Vorpommern im Jahr 2030 entwickelt hat. Die Gutachter hätten vorgeschlagen, im Land 2 bis 3 Zentren der Hochleistungsmedizin einzurichten und 10 bis 14 Regionalkliniken mit bis zu 500 Betten fortzuführen, heißt es in dem gestern veröffentlichten Bericht der "Gadebusch-Rehnaer Zeitung".

Denn von 37 Krankenhäusern verfügen der Analyse zufolge 25 über weniger als 200 Betten. 9 hätten sogar weniger als 100 Betten. An diesen Standorten könnten künftig die verlangten Mindestmengen an Behandlungen und Operationen nicht mehr erreicht werden. Die Gutachter empfehlen deshalb, kleinere Häuser zu ambulanten Gemeinde-Gesundheitszentren umzufunktionieren.

Auch Kommunalpolitiker in Grevesmühlen hegen Befürchtungen um die Zukunft zweier Krankenhäuser an den Standorten Wismar und Grevesmühlen im Landkreis Nordwestmecklenburg. Vor allem bedroht scheint das DRK-Krankenhaus in der ehemaligen Kreisstadt. Knapp 28,5 Millionen Euro wurden dort in einen Neubau investiert, der erst im Dezember 2000 die ersten Patienten versorgte.

 

 

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