Frankfurter Klinik-Fusion wirft weitere Fragen auf

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Die SPD-Fraktion des Frankfurt-Main-Taunus-Kreises hat eine zusätzliche Fragestunde zur geplanten Fusion der beiden Kreiskrankenhäuser und des Klinikums Höchst beantragt. Die Beantwortung eines ersten umfangreichen Fragekatalogs durch Landrat und Aufsichtsrats-Chef der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax (CDU), ist aus Sicht der Sozialdemokraten nur teilweise zufriedenstellend gewesen, berichtete das Höchster Kreisblatt.

Im Rahmen gemeinsamer Ausschusssitzungen will SPD-Fraktionschef Karl Thumser die künftige Tariflage im fusionierten Klinikverbund genauer beleuchten, um zu klären, ob der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) weiter Grundlage der Vereinbarungen bleibe. Von Trägerseite heißt es bislang, es sei „aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll und aus Sicht der Träger auch nicht möglich, die tariflichen Bedingungen zu vereinheitlichen".

Die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hatte zudem angekündigt, die neue Dachgesellschaft werde aus dem kommunalen Arbeitgeberverband austreten. Die SPD wolle nun außerdem wissen was passiert, wenn der Klinikverbund das vorgegebene Ziel nicht erreiche und auch noch im angepeilten Jahr 2021 Verluste macht.

Bislang muss der Kreis zusätzliche 23,3 Millionen Euro an Sanierungskosten aufbringen. Geplant ist die Fusion offiziell weiterhin für Anfang 2016.

 

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