Marburger Ionenstrahler ab Herbst online

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Nach jahrelanger Verzögerung soll im Oktober eines der modernsten Tumortherapiezentren der Bundesrepublik endlich an den Start gehen. Das kündigte der Marburger Professor und Wissenschaftlich-Technische Direktor des Ionenstrahl-Therapiezentrums Marburg (MIT), Thomas Haberer, am Donnerstag im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe an, der das Uniklinikum Marburg im Rahmen seiner Sommerreise besuchte. In Marburg sollen Tumore künftig mit wesentlich höherer Präzision und der Schonung des umliegenden Gewebes bestrahlt werden. Statt Photonen basiert die Bestrahlung auf Protonen, eine vergleichbare Therapie existiert nur noch in Heidelberg. Das dortige Uniklinikum hat beim Aufbau des MIT geholfen.

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU), der ebenfalls vor Ort war, sagte gegenüber dem BibliomedManager: „Die Partikeltherapie ist für Tumorpatienten eine wichtige Alternative." Er sei stolz, diese High-Tech-Anlage an einem Standort in seinem Bundeslang zu haben. „Es ist allerdings dem Nachdruck der Verhandlungen des Landes Hessens mit den Beteiligten zu verdanken, das wir jetzt so weit gekommen sind."

Update 14:12 Uhr: In der Titelzeile dieser Meldung war fälschlicherweise von einem Inonenstrahler die Rede. Korrekt sollte es natürlich Ionenstrahler lauten.

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