SPD drängt auf höheren Arbeitgeberanteil

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Der Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion Karl Lauterbach hat eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. In einem Interview mit dem ARD-Morgenmagazin vergangene Woche sagte er, steigende Zusatzbeiträge seien angesichts der jährlichen Mehrausgaben im Gesundheitssystem unvermeidlich. Es sei aber unfair, auf diesem Wege die Kostenentwicklung ausschließlich den Arbeitnehmern aufzubürden.

Zwar sei der eingefrorene Arbeitgeberanteil, ein Beschluss der vergangenen schwarz-gelben Regierung, auch in den jetzigen Koalitionsvertrag eingeflossen. Man habe jedoch „als Große Koalition relativ teure aber auch notwendige Gesetze beschlossen", so Lauterbach gegenüber der ARD. Deshalb sei die Bundesregierung in der Bringschuld, nun auch die Arbeitgeber wieder hälftig an der Kostenentwicklung zu beteiligen.

Neben Lauterbach hatten sich jüngst auch der Fraktionschef Thomas Opperman und die Gesundheitsexpertin Hilde Mattheis aus der SPD für die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung eingesetzt. Auch die Gewerkschaften haben sich in der Vergangenheit wiederholt ähnlich geäußert.

 

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