Charité: Bis zu 15 Fachärzte für Saudi-Arabien jährlich

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Die Berliner Universitätsmedizin hat sich bereit erklärt, jährlich 10 bis 15 Mediziner aus Saudi-Arabien zur Facharztweiterbildung aufzunehmen. Dies sei das erklärte Ziel einer Vereinbarung mit dem Bildungsministerium des arabischen Landes, die gestern in Berlin unterzeichnet wurde. Aus der entsprechenden Mitteilung der Charité geht hervor, dass es sich dabei um ein Stipendienprogramm auf Kosten Saudi-Arabiens handelt, inklusive einem einjährigen Sprachstudium in Deutschland. Mediziner mit einem Facharztabschluss werden in Saudi-Arabien laut Charité zahlreich benötigt. Das Land stünde vor großen Herausforderungen im Gesundheitssystem mit 26 Klinikeröffnungen allein im vergangenen Jahr und weiteren 117 im Bau. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund kritisierte die Kooperation mit Saudi Arabien und interpretierte das Stipendienprogramm in einer aktuellen Mitteilung als Stellenverkauf „an den Meistbietenden".

 

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