Weitere 181 Millionen Euro für Rhön-Aktienrückkauf

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Der Vorstand der Rhön-Klinikum AG hat gestern ein öffentliches Rückkaufangebot außerhalb der Börse von bis zu 7.108.824 eigener Aktien beschlossen. Dieses gelte von morgen an bis zum 8. Oktober, teilte der Konzern mit. Der angebotene Preis je Aktie liegt bei 25,54 Euro und beinhaltet eine Prämie von 7 Prozent auf den Referenzkurs von 23,8733 Euro. Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Börsenkurs an den letzten drei Handelstagen an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Bekanntgabe des öffentlichen Erwerbsangebots. Damit ist das Klinikunternehmen bereit, bis zu 181 Millionen Euro zu investieren.

Mit dem Geschäft will Rhön auch dieses Mal sein Grundkapital reduzieren und die Aktionäre noch einmal an den Gewinnen aus dem Verkauf von rund 40 Häusern an Fresenius-Helios beteiligen. Die in Deutschland viertgrößte private Klinikkette richtet sich ausschließlich auf Spitzenmedizin aus und hat nur noch zehn Kliniken an fünf Standorten in ihrem Portfolio.

Wie Bibliomedmanager berichtete, hatte das MDAX gelistete Unternehmen bereits Ende letzten Jahres eine Rückkaufaktion eigener Unternehmenspapiere erfolgreich abgeschlossen und bereits in diesem Frühjahr angekündigt, weitere Aktien von circa 10 Prozent des Grundkapitals zurückkaufen zu wollen. 

Die sogenannte Andienungsquote beträgt 31:3. Ein Aktionär kann also pro 31 Stück eigener Aktien das Rückkaufangebot für 3 Aktien annehmen. Wer an dem Aktienrückkauf nicht teilnehmen wolle, könne seine Andienungsrechte veräußern, heißt es in der Meldung. 

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