MVZ-Ärzte sollen für KV-Wahl kandidieren

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Der Bundesverband Medizinische Versorgungszentren (BMVZ) ruft Ärzte in MVZs und Gemeinschaftspraxen dazu auf, bei den Wahlen zu den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) im Jahr 2016 zu kandidieren. "Die angestellten Ärzte in der ambulanten Versorgung haben bislang keine Repräsentanten in der ärztlichen Selbstverwaltung", sagte der BMVZ-Vorstandsvorsitzende Bernd Köppl am Mittwoch während des BMVZ-Praktikerkongresses. Es werde zwar keine BMVZ-Listen geben, aber den Aufruf an die Mediziner, sich in die Selbstverwaltung einzubringen, ergänzte BMVZ-Geschäftsführerin Susanne Müller.

Der BMVZ lobte das Versorgungsstärkungsgesetz, das viele Verbesserungen für das weitere Wachstum der Versorgungszentren bringe. Wie dynamisch die Entwicklung ist, zeigen vor allem Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), nach denen es bereits mehr als 2.000 MVZ in Deutschland gibt. Insbesondere der wachsende Anteil weiblicher Mediziner, die die Festanstellung in einem MVZ der inhabergeführten Einzelpraxis oft vorziehen, sorgt bei einigen älteren Ärztevertreter für Missfallen.

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