Studie: Kaum Effizienzreserven in Kliniken

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Krankenhäuser verfügen unabhängig von ihrer Größe und Trägerschaft kaum über Effizienzreserven. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Jomec, die f&w vorliegt. Die Autoren entschieden sich für eine detaillierte qualitative Analyse der Situation von 16 Kliniken unterschiedlicher Größe. Das Ergebnis: „13 der 16 beispielhaft untersuchten Kliniken haben das Maximum ihrer innerbetrieblichen Effizienz erreicht", heißt es in dem Papier. Die Daten zeigten auch, dass eine effiziente Leistungserbringung keine Spezialität der großen oder privaten Unternehmenseinheiten sei. So gehörten vier der ersten fünf Unternehmen zur Größenklasse der kleinen Kliniken mit 100 bis 150 Betten und eines habe mehr als 1.000 Betten. Unter den ersten fünf finden sich in der Studie vier Kliniken in öffentlicher Trägerschaft und eines in freigemeinnütziger Trägerschaft. Bei den drei innerbetrieblich nicht effizienten Krankenhäusern seien alle drei Größenkategorien vertreten.

Potenzial gebe es bei einigen Häusern hinsichtlich ihrer Größe: So könnten fünf Kliniken durch einen Bettenabbau effizienter werden - jeweils Einrichtungen mit mehr als 1.000 Betten. Vier kleine Krankenhäuser (weniger als 150 Betten) könnten dagegen bei höherer Bettenzahl Skaleneffekte erwirtschaften. Fazit: „Unter den Häusern mit nicht optimaler Größe sind die „zu kleinen" also tatsächlich klein, die „zu großen" tatsächlich groß. Davon unabhängig können auch diese Riesen und Zwerge hinsichtlich ihrer innerbetrieblichen Effizienz sehr gut aufgestellt sein."

 

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