UMM knüpft weitreichende Bedingungen an Sanierungskonzept

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Die Universitätsmedizin Mannheim will den angeschlagenen Südhessischen Klinikverbund (SHK) erneut mit bis zu vier Millionen Euro stützen, um dessen Liquidität zu sichern. Mit dem damit einhergehenden neuen Sanierungskonzept sind jedoch deutliche Einschnitte verbunden. Wie die UMM in einer Pressemitteilung verklausuliert mitteilte, soll im Luisenkrankenhaus in Lindenfels die stationäre Versorgung ganz eingestellt werden und stattdessen ambulante Leistungen in dem vorhandenen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Vordergrund stehen.

Am Heilig-Geist-Hospital in Bensheim, das in den vergangenen Jahren mit Zuschüssen vom Land Hessen in Höhe von rund 20 Millionen Euro modernisiert wurde, ist die Reduzierung der Betten geplant. Künftig werde man sich dort auf die Innere Medizin und die Urologie konzentrieren, heißt es. Die UMM begründete ihre Entscheidung damit, dass der Schuldenberg des Klinikverbundes abgebaut werden müsse. Im Juli 2013 hatte die UMM im Rahmen einer strategischen Kooperation 95 Prozent der Geschäftsanteile am SHK von der kirchlichen Stiftung Heilig-Geist-Hospital Bensheim übernommen.

 

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