Arznei- und Heilmittelausgaben steigen jeweils um 3,7 Prozent

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben die Rahmenvorgaben für Arznei- und Heilmittel für 2016 vereinbart. So steige das Ausgabenvolumen für Arzneimittel um etwa 3,7 Prozent beziehungsweise 1,2 Milliarden Euro, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die KBV und der GKV-Spitzenverband machten aber auch deutlich, dass es sich bei der angegebenen Summe „nicht um eine abschließend definierte Größe" handele, da beispielsweise Einzelkomponenten wie Alter und Anzahl der Versicherten regional zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen verhandelt würden.

Darüber hinaus gehen die KBV und der GKV-Spitzenverband auch für den Heilmittelbereich von einer Steigerung des Ausgabenvolumens in Höhe von 3,7 Prozent (etwa 195 Millionen Euro) aus. Ein Teil des Mehrbetrags soll in die Heilmittelversorgung geriatrischer Patienten fließen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Diese Ergebnisse sind ein positives Signal für die Arbeit der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen", sagte KBV-Vorstand, Regina Feldmann, am Freitag in Berlin. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, bezeichnete die Vereinbarungen als „eine solide Grundlage für eine bedarfsgerechte Arznei- und Heilmittelversorgung im Jahr 2016".

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