Hessens Kliniken geben mehr Geld aus

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Die Kosten der hessischen Krankenhäuser sind im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent gestiegen auf mehr als 6,5 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden diese Woche mit. Der Zuwachs stehe für den stärksten Anstieg seit dem Jahr 2011. Die Personalkosten schlugen den Angaben zufolge mit rund 3,8 Milliarden Euro zu Buche. Dieser Posten sei im Berichtszeitraum größter Kostentreiber gewesen und habe einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 4,1 Prozent beziehungsweise 150 Millionen Euro verzeichnet. Die Kosten für den ärztlichen Dienst – auf ihn entfielen 31 Prozent der Personalkosten – hätten sich um 4,8 Prozent (rund 54 Millionen Euro) auf knapp 1,2 Milliarden Euro erhöht. Die Ausgaben für das Pflegepersonal, mit einem Anteil von knapp einem Drittel die größte Position bei den Personalkosten, hätten gegenüber 2013 um 3,6 Prozent auf ebenfalls 1,2 Milliarden Euro zugenommen.

Die Personalkosten für den medizinisch-technischen Dienst seien um 3,9 Prozent auf 477 Millionen Euro gewachsen. Die Ausgaben für Funktions- und Wirtschafts- und Versorgungsdienst sowie für Verwaltungspersonal hätten sich insgesamt um 4,4 Prozent auf 726 Millionen Euro erhöht. Die Sachkosten seien um 5,1 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro gestiegen. Pro Belegungstag seien den hessischen Krankenhäusern im Jahr 2014 Kosten in Höhe von 579 Euro (2013: 562 Euro) entstanden. Die Kosten je Behandlungsfall beliefen sich der Statistik zufolge auf durchschnittlich 4.355 Euro (2013: 4.287 Euro).

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