Stationäre Krankenhauskosten in Sachsen-Anhalt am niedrigsten

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Die durchschnittlichen stationären Kosten je Behandlungsfall an deutschen Krankenhäusern waren 2014 in Sachsen-Anhalt mit 3.808 Euro am niedrigsten. Kosten-Spitzenreiter war Hamburg mit 4.893 Euro. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Danach legten stationäre Kosten je Fall im Vergleich zum Vorjahr in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von 4,5 Prozent am stärksten zu. Dagegen steigen die Klinikkosten in der Hansestadt pro Fall um lediglich 0,8 Prozent.

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen vergangenes Jahr rund 81,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtkosten der Kliniken stiegen ebenfalls und lagen 2014 bei 93,7 Milliarden Euro, was demselben Anstieg wie den stationären Kosten entspricht. Sie setzen sich laut Destatis vor allem aus den Personalkosten zusammen, die um 4,3 Prozent wuchsen und mit etwa 56 Milliarden Euro fast zwei Drittel des gesamten Kostenmix ausmachten. Weitere Ausgabenblöcke wie die Sachkosten sowie Aufwendungen für den Ausbildungsfonds legten dagegen weniger stark zu.

 

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