Rhön ordnet Vorstand neu

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Bernd Griewing wird zum 1. Januar 2016 neues Vorstandsmitglied der Rhön-Klinikum AG. Wie der private Krankenhauskonzern gestern in Bad Neustadt mitteilte, wird der Sprecher des Medical Boards und Ärztliche Direktor der Neurologischen Klinik in Bad Neustadt in neuer Funktion als Chief Medical Officer (CMO) die Weiterentwicklung des Medical Boards und die Bereiche Patientensicherheit, Qualität und Hygiene, medizinisches Prozessmanagement sowie Innovationen und Netzwerkmedizin verantworten.

Anfang des kommenden Jahres passt Rhön zudem die Zuschnitte der Vorstandsressorts an. Vorstandsvorsitzender Martin Siebert wird die Weiterentwicklung der Universitätsklinika in Gießen und Marburg verantworten. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen außerdem die Konzernbereiche Personal/Tarif und Kommunikation, der Fachbereich Recht sowie die Stabsstellen Compliance, interne Revision, Konzernzentrale und die Kliniken des Campus Bad Neustadt.

Jens-Peter Neumann ist als Finanzvorstand verantwortlich für die Konzernbereiche Rechnungswesen, Steuern und Controlling, die IT, Bau und Technik sowie Investor Relations und Finanzierungen.

Martin Menger, Vorstand für das operative Geschäft, verantwortet dann den Konzernbereich Materialwirtschaft, die Fachbereiche Services und Logistik sowie die Post-Merger-Integration. Die Zentralklinik Bad Berka sowie das Klinikum Frankfurt (Oder) verbleiben in seinem Zuständigkeitsbereich.

Alle Vorstandsmitglieder erhalten zudem einen Fünf-Jahres-Vertrag, der jeweils zum 1. Januar 2016 beginnt. „Die Fokussierung auf maximalversorgungsnahe, universitär angebundene Leistungen kommt auch in der Neuorganisation des Vorstands zum Ausdruck", sagte Vorstandsvorsitzender Siebert. „Durch die Erweiterung und den veränderten Ressortzuschnitt haben wir nun die Voraussetzungen geschaffen, die großen medizinischen Zukunftsthemen wie E-Health, die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung in ländlichen Regionen oder den Aufbau leistungsstarker medizinischer Netzwerke konsequent weiter zu entwickeln."

Rhön veröffentlichte heute zudem seinen Zwischenbericht zum dritten Quartal 2015. Das Geschäft entwickle sich demnach „planmäßig". In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden in den Klinken insgesamt 569.978 Patienten behandelt. Der Umsatz von Januar bis einschließlich September liegt bei 832 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 117,3 Millionen Euro. Durch den Verkauf von 43 Einrichtungen an Helios im vergangenen Jahr seien die Geschäftszahlen mit denen der Vorjahre nicht direkt vergleichbar, so Rhön. Der Ausblick auf 2015 bleibe unverändert.

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