Henke will Patienten über Reha-Wahl entscheiden lassen

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Der CDU-Gesundheitspolitiker und Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke stellt sich in der Frage von Selektivverträgen gegen den Mainstream in Union und SPD. Er kritisierte, dass im Reha-Sektor die Krankenkassen entschieden, in welche Einrichtung ein Patient gehe. "Wir brauchen Wege, die die Souveränität des Einzelnen, in welches Haus er geht, steigert", sagte Henke am Dienstag beim parlamentarischen Abend der Deutschen Gesellschaft für medizinische Rehabilitation (degemed). Das derzeitige System in der Reha sei jedenfalls kein Vorbild für die Regeln bei Akutkrankenhäusern. Henke warnte vor einem System umfassender Selektivverträge, wie es sich die Krankenkassen wünschen und die Mehrheit in Union und SPD befürworte.

Die Abgeordnete Heike Baehrens, Berichterstatterin der SPD- Bundestagsfraktion, forderte einen offensiveren Einsatz von Reha. Vielfach sei das schon vor dem Aufenthalt in einer Akutklinik sinnvoll, die Hausärzte müssten den Bedarf früher erkennen. Zugleich müsse in der Bevölkerung das Bewusstsein steigen. Baehrens wies darauf hin, dass 34 Prozent derer, die eine Reha-Empfehlung erhielten, diese nicht wahrnähmen.

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