Christliche Kliniken stützen Entwurf zum Pflegeberufsgesetz

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Zustimmung für das Vorhaben eines neuen Pflegeberufsgesetzes kommt aus Richtung eines großen Klinikverbands, den Christlichen Krankenhäusern Deutschlands (CKiD). Sie betonen, dass nun Schluss sein müsse mit den „politischen Streitereien" über eine generalistische Ausbildung.  Der Verband begrüße den Qualitätsschub, den die bundesweite Ausbildungsreform für die Pflege mit sich bringe, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

„Der medizinische Fortschritt und die demografische Entwicklung stellen nicht nur höhere Anforderung an die Pflege, sondern verschärfen den Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte", sagte der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands (DEKV), Christoph Radbruch. „Wir benötigen heute eine Pflegeausbildung, deren Zugänge breit aufgestellt und in sich bildungssystematisch konsistent sind".

Ganz anders sieht das allerdings der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Dessen Präsident, Bernd Meurer, übte scharfe Kritik an dem von der Bundesregierung präsentierten Referentenentwurf zur Pflegeausbildung. Er sprach am Montag in Berlin von einem „schwarzen Tag für die Altenpflege".

Der CKiD vereinigt mit den evangelischen und katholischen Kliniken rund 640 Krankenhäuser unter seinem Dach. Jede dritte stationäre Einrichtung in Deutschland wird demnach konfessionell geführt.

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