Krankenhäuser werden digitalisiert

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Jede zweite Klinik (49 Prozent) erwartet in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine starke Digitalisierung ihrer medizinischen Leistungen, die zu deutlichen Veränderungen in den Prozessen führen wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft" der Personalberatung Rochus Mummert Healthcare Consulting, wie das Unternehmen am Mittwoch meldete. In seinem Auftrag wurden im August und September 2015 mittels einer Online-Umfrage 310 Führungskräfte deutscher Kliniken in öffentlicher, frei-gemeinnütziger und privater Trägerschaft befragt.

Die Führungskräfte hielten pflegerische Tätigkeiten (45 Prozent der Befragten) und die die ärztliche Versorgung (57 Prozent) für „digitalisierbar". Laut Studie stehe „die Gesundheitswirtschaft insgesamt vor einem Wandel": 62 Prozent der Klinikmanager gingen davon aus, dass die Digitalisierung neben dem medizinischen Bereich auch die administrativen Aktivitäten nachhaltig verändern werde.

Die Mehrheit der Führungskräfte sei bereit, sich dem Wandel zu stellen. So würden knapp zwei Drittel der Befragten „unbedingt in einem stärker digitalisierten Umfeld arbeiten" wollen. Weitere 27 Prozent wünschten sich den Umbruch dagegen in kleinen Schritten.

Für die Digitalisierung müssten die Kliniken verstärkt auf moderne Informationstechnologien setzen, doch bislang hätten „lediglich 28 Prozent der deutschen Krankenhäuser eine umfassende Strategie, wie sie den Herausforderungen der digitalen Transformation begegnen wollen". Rund die Hälfte der Einrichtungen (46 Prozent) habe immerhin Einzelprojekte angestoßen.

Künftig würden etwa für jede vierte medizinische und nahezu jede zweite kaufmännische Führungskraft Kenntnisse zum Thema Digitalisierung zur Pflicht.

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