Krankenhäuser fordern Mitspracherecht zur GOÄ

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert mehr Mitsprache bei der Weiterentwicklung der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Deren Novellierung, die zum 1. Oktober 2016 in Kraft treten könnte, sieht die Gründung einer Gemeinsamen Kommission (GeKo) zur Pflege und Weiterentwicklung der GOÄ vor (BibliomedManager berichtete), in der Bundesärztekammer und private Krankenversicherung vertreten sein sollen. Die DKG wie auch das Bundesgesundheitsministerium sollen darin zwar ein Gast-, nicht jedoch ein Stimmrecht erhalten. Das sieht DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum anders. Die GOÄ habe für die Kliniken mit rund drei Milliarden Euro „für erbrachte private ambulante und stationäre Leistungen eine große wirtschaftliche Bedeutung" und sei „auch für die Krankenhäuser als Institution die gesetzlich vorgegebene Abrechnungsgrundlage", erklärte er gestern in Berlin. Deshalb, so Baum, müsse den Krankenhäusern Sitz und Stimme in der neuen Kommission gegeben werden. "Wir müssen hier gemeinsam den Sachverstand bündeln, um eine zukunftssichere Lösung zu erreichen", so Baum. Die Weiterentwicklung der GOÄ sei ein auch für die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser zu wichtiges Projekt, als dass dies in Verbändestreitigkeiten untergehen dürfe.

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